{"id":360,"date":"2019-04-17T20:29:09","date_gmt":"2019-04-17T18:29:09","guid":{"rendered":"http:\/\/naturversorgt.org\/?p=360"},"modified":"2019-04-17T20:30:32","modified_gmt":"2019-04-17T18:30:32","slug":"wie-lange-wir-uns-noch-natur-versorgen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/naturversorgt.org\/?p=360","title":{"rendered":"Wie lange wir uns noch (natur-)versorgen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p>Klimatische Ver\u00e4nderungen f\u00fchren ohne Zweifel zu Ver\u00e4nderungen in der Vegetation und damit auch dessen, was bei uns auf den Tisch kommt. Wir m\u00fcssen uns darauf einstellen, dass die Nahrungsmittelversorgung in Zukunft schwieriger wird. Dies mag einen industriellen, maximal effizienten Industriebauern gerade nicht sehr k\u00fcmmern, mich aber schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Forschungsarbeit (Wang et. al., 2016) sagt einen Einbruch von Reis, Weizen und Mais  in China bis zum Ende des Jahrhunderts um 36.25%, 18.26%, and 45.10% voraus. Naresh Kumar et al. (2014) schreibt in seiner Arbeit von 6-23% und 15-25% weniger Weizen Ernte in Indien in den Jahren 2050 und 2080.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet das nun f\u00fcr unseren Gem\u00fcsegarten? Was bedeutet das f\u00fcr unser Heu und unseren Weizen, Dinkel und Roggen? Was bedeutet dies f\u00fcr das Nahrungsangebot im Supermarkt? Der Eigenanbau wird wohl schwieriger, es wird h\u00e4ufiger Missernten geben und selbstverst\u00e4ndlich wird Nahrung durch diese Knappheit teurer werden. Vielleicht so teuer, dass es Menschen geben wird, die sich diese Nahrung nicht mehr kaufen werden k\u00f6nnen. Sicher wird es dann auch billigste Kalorien im Supermarkt zu kaufen geben. Aber ich w\u00fcnsche nicht, dass ich diese &#8220;Nahrung&#8221; jemals essen muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Was schlie\u00dfe ich aus diesen Gedanken? Ich denke, wer heute damit beginnt, sich zumindest teilweise unabh\u00e4ngig zu machen von gro\u00dfen Verteilungstrukturen wie Superm\u00e4rkte, und stattdessen Nahrungsmittel mit Hilfe von CSAs (Community Supported Agriculture), SoLaWis (Solidarische Landwirtschaft) oder aus dem eigenen Garten bezieht, hat einen kleinen Schritt in Richtung Resilienz (Widerstandsf\u00e4higkeit) gemacht. Wie lange wir unsere Nahrung mit unseren eigenen H\u00e4nden auf echter Erde anbauen k\u00f6nnen, wei\u00df niemand. Eines ist jedoch sicher: Was wir selbst in der Hand haben, kann man uns nicht so schnell nehmen!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/naturversorgt.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4973-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-361\" srcset=\"http:\/\/naturversorgt.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4973-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/naturversorgt.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4973-300x225.jpg 300w, http:\/\/naturversorgt.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4973-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Steffen im Vordergrund und ein Schwein beim Mittagsschlaf.<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimatische Ver\u00e4nderungen f\u00fchren ohne Zweifel zu Ver\u00e4nderungen in der Vegetation und damit auch dessen, was bei uns auf den Tisch kommt. Wir m\u00fcssen uns darauf einstellen, dass die Nahrungsmittelversorgung in Zukunft schwieriger wird. Dies mag einen industriellen, maximal effizienten Industriebauern gerade nicht sehr k\u00fcmmern, mich aber schon. Eine Forschungsarbeit (Wang [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/360"}],"collection":[{"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=360"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":364,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/360\/revisions\/364"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/naturversorgt.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}