alles was ich ohne geld umsetzen kann ist gut. unsere gemüsegärten am edlerhof sind ja noch ein wenig rudimentär und reichen sicher nicht für die selbstversorgung. aber wir erhalten viel gemüse vom befreundeten oswaldhof, geldfrei. und wir wissen genau , wie dieses gemüse angebaut wird.

im supermarkt wird dagegen eher wert darauf gelegt, dass die verfügbarkeit möglichst permanent gegeben ist, das aussehen und die verpackung des gemüses ist auch sehr wichtig. und es muss billig sein. dahinter stehen handels- und abhängigkeitsstrukturen, die die lasten verschieben, meist dorthin, wo wir es nicht mehr wahrnehmen. zum bauern, der nur noch mit chemieeinsatz wirtschaftlich arbeiten kann. oder in andere länder ohne umwelt- und sozialstandards.

letztlich werden zur befriedigung der verbraucherwünsche mittels einsatz von chemikalien aller art die böden ausgezehrt und externe kosten generiert. bezahlt wird durch degradierung der böden, und unserer nächsten generation werden schulden aufgeschultert, von denen sie noch nichts weiss.

gut ist gut.
unser brokkoli hat dieses jahr gelitten durch einen feinschmecker-hasen namens pan. dieser war fast zum abschuss freigegeben bis ihn holger von hand gefangen hat. glück für ihn. die salate wachsen und auch zwiebeln, lauch, spinat, auberginen, paprika, erdbeeren, bohnen, basilikum, minze. das glashaus hat katharina mit tomaten bestückt, der bewässerungsschlauch ist angeschlossen.

ich freu mich aufs frisch essen und aufs haltbar machen. gibts was besseres?

Kategorien: Jürgens Blog

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