Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu, alle Früchte, die wir in diesem Jahr ernten, sind bereits gegessen, gelagert oder noch im Werden.

Es ist an der Zeit, das ich mich besinne. Das ich die Fülle in mir spüre und dankbar dafür bin. So vieles hat uns die Natur geschenkt. Frisches Gemüse, Äpfel, Kartoffel, viele viele Kürbisse, Trauben und Tomaten.

Ein Fest für den Körper, das Leben und unsere Stimmung. Mir scheint, die Natur war gütig in diesem Jahr.

Und der Dank gilt nicht dem Supermarkt oder der allgegenwärtigen Industrie, sie gilt nicht einer europäischen Zentralbank oder einem Düngemittel- und Pestizidhersteller. Der Dank gilt der Natur und all den Menschen, die an diesem Erntejahr mitgewirkt haben.

Ich möchte mich bedanken bei meinen Mitbewohnern, die die Gemüsegärten angelegt haben, bei der Verantwortung Erde, die Saatgutschenkfeste organisieren, bei den Bauern, die sortenreine Kartoffeln anbauen und den Nachbarn, die uns unterstützen beim Selbstversorgen. Der Dank gilt allen, die sich für eine zunehmende Selbstversorgung einsetzen, mit denen ich über Kompostierung und Bodenqualität fachsimpeln kann. Er gilt den Menschen, die hier vorbeispazieren und unser Tun wertschätzen. Und er gilt dem Leben, welches in aller Fülle um uns herum stattfindet, in Form von Bienen, Insekten, Käfern, Mikroorganismen und Wühlmäusen!

Kategorien: Jürgens Blog

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