Ob es reicht fürs Klima?

Am Samstag habe ich meinen ersten Workshop zur Philosophie von Deep Adaptation (https://jembendell.wordpress.com/) gehalten. Es ging darum, sich vorzustellen, dass die Menschen innerhalb der nächsten 80 Jahre aussterben aufgrund klimatischer Veränderungen. Im Anschluss wurde über die 4 R’s gesprochen: Resilience (Widerstandsfähigkeit), Restauration (Wiedererlernen), Relinquishment (Verzicht) und Reconciliation (Vergebung). Ziel war Weiterlesen…

Ich war einkaufen. Für 99 Cent.

Heute war ich bei Hofer einkaufen, also der Aldi für die Österreicher. Ich wusste gar nicht, wie weit ich von diesem ganzen Konsumquatsch entwöhnt war. Sicher, ich kaufe ab und zu ein paar Luxusartikel, also Bio-Bier und meine Lieblingschips, wenn sie im Supersonderangebot im Regal liegen. Aber heute, im Diskounter Weiterlesen…

Garteln: Es ist wirklich einfach

Unser neuer Garten nimmt Form an. Heute habe ich die Schräge des Geländes terassiert, damit die Nährstoffe nicht einfach vom Regen weggeschwemmt werden. Locheisen, großer Hammer, Pfosten und Bretter und los gehts! Nachdem die Beete eingeebnet waren habe ich sie mit frischem Rasen- und Brennnesselschnitt gemulcht, jetzt kann bepflanzt werden.

Osterschmausen auf Steierisch

Wir feiern ein Festmahl. Es ist wie im Paradies. Der Frühling treibt alles, was lebendig ist heraus aus dem Boden in eine wunderbare Farbenpracht. Unser Tisch ist gedeckt. Alles ist entweder aus der eigenen Verarbeitung oder direkt aus der Natur. Die Ostereier gelegt von den eigenen Hühnern, gefärbt mit Zwiebelschalen. Weiterlesen…

Wie lange wir uns noch (natur-)versorgen können

Klimatische Veränderungen führen ohne Zweifel zu Veränderungen in der Vegetation und damit auch dessen, was bei uns auf den Tisch kommt. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Nahrungsmittelversorgung in Zukunft schwieriger wird. Dies mag einen industriellen, maximal effizienten Industriebauern gerade nicht sehr kümmern, mich aber schon. Eine Forschungsarbeit (Wang Weiterlesen…

Wir sind Wirtschaftsflüchtlinge

Am Edlerhof sind alle Wirtschaftsflüchtlinge: Katharina, Holger, Annika, Steffen und ich. Bis auf Doris, sie ist die einzige Einheimische hier. Wieso Wirtschaftsflüchtlinge? Naja, wie das Wort schon sagt, wir sind geflüchtet, und zwar vor der Wirtschaft. Schon mal darüber nachgedacht? Die tolle Wirtschaft schafft nämlich nicht nur einen planetenzerstörenden Wohlstand Weiterlesen…